In-App Placements in AdWords ausschließen

AdWords bietet Marketern nicht nur die Möglichkeit über das Google Display Netzwerk auf Webseiten User zu erreichen sondern auch in Apps und Games. Diese In-App Placements machen in vielen Fällen für Werbetreibende überhaupt keinen Sinn. Stellen Sie sich einmal selber die Frage wie oft Sie ein App-Game unterbrochen haben, weil Sie lieber auf das Werbebanner geklickt haben. Die meisten werden dieses Szenario wohl noch nie erlebt haben. Die meisten Klicks auf die In-App Placements kamen eher durch verklicken zustande.

Performance der In-App Placements

Wir wollen hier nicht behaupten, dass In-App Placements auf keinen Fall funktionieren – es gibt Produkte/Dienstleistungen, bei denen die Werbeformate großartige Leistungen erzielen können. In vielen Fällen treiben die In-App Placements aber lediglich die Klicks und Kosten in die Höhe. Hinzu kommt, dass die Absprungrate der User gigantisch hoch ist – von der Conversionrate ganz zu schweigen.

Untersucht man die In-App Placements etwas genauer fällt auf, dass in vielen Fällen ein erstaunlicher Anteil an Klicks von Apps von Kindern stammt. Objektiv betrachtet könnte das drei Ursachen haben:

  1. Ihr Geschäftsmodell zielt auf User in nicht geschäftsfähigem Alter ab
  2. Ihre Zielgruppe besteht zu großen Teilen aus verspielten Erwachsenen
  3. Kinder verklicken sich extrem häufig

Ich nehme an, für die meisten Kampagnen trifft wohl eher der dritte Punkt zu.

In-App Placements bei AdWords

In-App Placements im AdWord-Konto finden

  1. Wählen Sie im ersten Schritt die Kampagne aus, bei welcher Sie die In-App Placements angezeigt bekommen möchten.
  2. Wählen Sie den Reiter Displaynetzwerk aus
  3. Wählen Sie anschließend den Reiter „Placements“
  4. In-App Placements sind an dem Zusatz „Mobile App:“ zu erkennen und lassen sich bequem im Konto filtern
In-App Placements analysieren

Einzelne In-App Placements ausschließen

Bei einigen Werbetreibende können einzelne Apps zur Bannerplatzierung Sinn machen. Um Kosten zu sparen sollten also nur Apps ausgeschlossen werden bei denen eine Platzierung keinen Sinn macht.

Es gibt einige App-Placements, die häufig in AdWords-Konten auftauchen und (so gut wie) nie gute Ergebnisse erzielen. Suchen Sie in Ihren Placements einfach einmal nach folgenden Begriffen:

  • Taschenlampe
  • Kids
  • Babies
  • Photo
  • Doodling Apps
  • Random Games
  • Flashlight
  • Fotobearbeitung
  • Editor

Um einzelne Placements auszuschließen klicken Sie auf den grünen Punkt neben dem Placement. Es öffnet sich ein Drop-Down – wählen Sie hier „Ausgeschlossen“ aus.

In App Placements einzeln ausschließen

Achtung: Diese App ist nun nur auf Anzeigengruppenebene ausgeschlossen. Um die Apps auf Kampagnenebene auszuschließen markieren Sie die auszuschließende(n) App(s)  und wählen „Bearbeiten „ > „Aus Kampagne ausschließen“.

In-App placements auf Kampagnenebene ausschließen

In-App Placements in AdWords komplett ausschließen

Die Funktion alle In-App Placements auszuschließen ist bei AdWords ein wenig versteckt. Um alle Apps zu erwischen muss eine „Kampagnen-Placement-Ausschluss“ angelegt werden. Als Placement muss in diesem Fall „adsenseformobileapps.com“ ausgeschlossen werden.

  1. Wählen Sie eine Kampagne aus, bei welcher Sie die In-App Placements ausschließen wollen
  2. Wählen Sie den Tab „Displaynetzwerk“ aus
  3. Klicken Sie auf „Placements“ und scrollen nach unten
  4. Klicken Sie auf den Button „Ausschlüsse“ unter „Kampagnen-Placement-Ausschlüsse“
Kampagnen Placement Ausschlüsse
  1. Wählen Sie bei Kampagnenausschlüsse in dem Drop-Down „Placements“ aus
Placements auf Kampagnenebene ausschließen
  1. Geben Sie in das Feld „adsenseformobileapps.com“ ein und klicken Sie anschließend auf „Placements hinzufügen“
adsenseformobileapps ausschließen

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