Targeting mit atript

Dadurch, dass Sie mit atript Zugriff auf die User fremder Webseiten erhalten, erstellen Sie sich leicht Targetingpools mit dem 10 – 50 fachen an Sales / Leads pro Dataset als mit den Targetingmöglichkeiten, die Ihnen Google oder Facebook anbieten.

Im Folgenden erklären wir Ihnen, wofür atritp besonders gut geeignet ist und wie Sie unserer Software erfolgreich benutzen.

atript bietet für Werbetreibende eine Vielzahl an Möglichkeiten. Auf der einen Seite steht die Kundenakquise: Über atript lassen sich als potentielle Kunden identifizierte User markieren und über die unterschiedlichsten Channels bewerben. Im Mittelpunkt stehen für uns hierbei immer die Einfachheit der Integration sowie die absolute Transparenz. Es ist nicht nötig, irgendwelche APIs oder Verknüpfungen einzurichten. Mit atript können Sie ohne Integrationsaufwand sofort beginnen und Ihre bisherigen gewohnten Systeme, wie etwa Google Adwords oder Facebook verwenden.

Zudem können Sie mit atript Marktforschung betreiben oder die Inhalte Ihrer Webseite auf die User anpassen, welche Sie zuvor mit atript markiert haben. Auch hierzu ist kein technischer Aufwand nötig, um beginnen zu können.

In Folgendem werden atript und die Möglichkeiten, welche Ihnen das System bietet, näher beschrieben und die einzelnen Schritte ausführlich erklärt. Zur Veranschaulichung hilft uns Marcel Marketer, welcher einen eCommerce-Store rund um Drohnen betreibt.

Der erste Teil befasst sich mit dem Thema Kundenakquise, dem Hauptanwendungsgebiet von atript. atript hilft Ihnen dabei interessierte Kunden zu identifizieren, zu markieren und zu bewerben. So ist es Ihnen möglich, die Werbeausgaben noch gezielter einsetzen zu können und Streuverluste so gut wie möglich zu vermeiden.

Auch Marcel hat kein unendliches Werbebudget und muss sich genau überlegen welche Kunden er wann targeten möchte.

 

 

1. TARGETING VON USERN KURZ VOR DEM KONVERSIONABSCHLUSS

Die größte Stärke von atript ist es, dass User identifiziert werden können, die kurz vor dem Kaufabschluss stehen. atript ermöglicht es Ihnen als Marketer, diese User zu markieren und gezielt anzusprechen. So erlangen Sie einen deutlichen Vorsprung gegenüber Ihren Mitbewerbern.

In unseren bisherigen Kampagnen haben wir immer wieder gesehen, dass sich User hier in drei verschiedene Typen unterteilen lassen, die Sie markieren können. Diese User befinden sich in unterschiedlichen Stufen des Kaufentscheidungsprozesses. Im Folgendem sollen diese drei Gruppen nun aufgebrochen und die zugehörigen Contenttypen hierzu identifiziert werden:

 

1. User, die vor einem Problem stehen

Diese Gruppe ist noch am Weitesten von einer Kaufentscheidung entfernt. Der User kennt derzeit nur sein Problem, hat aber noch keine Lösung in Form eines Produktes hierfür.

Stellen wir uns hierfür einmal Ulf vor: Ulf studiert in Berlin und möchte seine Freundin in München besuchen. Da Ulf als Student nur wenig Geld zu Verfügung hat, sollte nicht allzu viel davon für die Hinreise draufgehen, da er seine Freundin in München gerne noch zum Essen einladen möchte. Ulf sucht im Web nach „günstigen Reisemöglichkeiten“ und schaut sich hierfür auf den verschiedensten Seiten um. Hier möchte er eine Lösung für sein Problem: „Günstig von Berlin nach München“ reisen finden. Eine Firma welche Mitfahrgelegenheiten vermittelt, markiert genau auf solchen Seiten die User, da ihr Produkt auch eine Lösung für genau dieses Problem bietet. Die Mitfahrgelegenheit kann nun gezielt Ulf mit einem Banner: „Schon ab 3,99€ durch ganz Deutschland reisen“ ansprechen und ihm so die Lösung für sein Problem aufzeigen.

 

2. User, die ein Produkt erwerben wollen

Ulf ist sehr technikverliebt und entschließt sich dazu, eine Drohne anzuschaffen um ein neues Hobby auszuprobieren. Dabei möchte Ulf aber keine „Fertigdrohne“ sondern einen Bausatz erwerben, um sich die Drohne selber zusammenzubauen. Ulf kennt ein paar Blogs und Magazine aus dem Bereich und informiert sich über verschiedene Bausätze. Marcel, der Besitzer des Drohenshops, markiert auf diesen Seiten Ulf und weiß nun auch, dass dieser sich für einen Drohnenbaukasten interessiert. Marcel kann Ulf nun gezielt ansprechen und in seinen Shop locken, wo er ihn bereits auf der passenden Seite abholt und die zur Auswahl stehenden Baukästen zeigt.

 

3. User, die sich bereits auf ein Produkt festgelegt haben

Teilweise wissen User schon genau, welches Produkt sie erwerben wollen. Als das alte Handy von Ulf kaputtging, wusste er sofort, welches neue Modell es sein sollte – das neue Samsung-Smartphone. Im Web liest sich Ulf jetzt nochmal ein, zwei ausführliche Tests durch, um sich sicher zu sein, dass dieses Handy auch alles kann, was er sich wünscht und besucht dann noch eine Preisvergleichsplattform um zu schauen, wo er das Smartphone günstig erwerben kann. Ein Technikshop markiert Ulf auf diesen Seiten und weiß nun ganz genau welches Smartphone Ulf kaufen will. Der Technikshop spielt gezielt Werbung mit diesem Handy aus um Ulf davon zu überzeugen das Handy bei ihm zu erwerben.

 

Tipps beim Markieren von Usern kurz vor dem Kaufabschluss

  1. Überlegen Sie sich in welcher Kaufphase sich der User befindet

Die größten Erfolge erzielen unsere Kunden, wenn sie gezielt User in den einzelnen, bereits oben beschriebenen Phasen ansprechen. Teilweise ist es in manchen Branchen schwierig, die User genau danach zu kategorisieren oder es gibt nur eine oder zwei Phasen. Überlegen Sie sich einfach wie Sie den Kaufprozess Ihrer Kunden am besten clustern können, um Sie in jeder Phase so gezielt wie möglich ansprechen zu können.

  1. So granular wie möglich, so grob wie nötig

Die Listen, in die User kurz vor dem Kaufabschluss fliesen, lassen sich endlos granular aufbauen. Bei beliebten Produkten lohnt es sich sogar für einzelne Produkten einzelne Targetinglisten anzulegen. Sie müssen hier selber schauen, wie granular Sie die User targeten möchten und aufpassen, dass man im Konto nicht den Überblick verliert. Wir bei atript arbeiten verstärkt daran, es Ihnen so einfach wie möglich zu machen, viele extrem granulare Targetinglisten aufzusetzen.

 

Best Practices unserer Kunden: Automotive Aftersale Market

Ein größerer Onlineshop welcher Reifen verkauft, markierte über atript User, welche sich auf einer Vergleichsplattform über unterschiedliche Reifentypen oder direkt einzelne Reifen informieren.

Unser Kunde baut dieses Targeting nun schon seit fast drei Monaten aus. Von einem einfach aufgesetzten Targeting, welches allen Usern dieselbe Anzeige ausgespielt hat ist der Kunde nun bei beinahe 150 einzelnen Targetinglisten, welche das Ziel haben, den User immer noch gezielter anzusprechen und auch unterschiedlich zu bebieten, je nachdem wie weit dieser in seiner Kaufentscheidung ist.

Bereits die erste Kampagne hat die Remarketingkampagne in Sachen, CTR, Reichweite und Conversionrate um jeweils mindestens 15% geschlagen.

 

 

2. TARGETING VON POWER USERN

Power-User als Stammkunden zu gewinnen, ist vor allem für Onlineshops extrem Interessant, da diese in den meisten Fällen einen hohen Customer Lifetime Value aufweisen.

Auch wenn man ein höheres Marketingbudget dafür aufwenden muss um diese vom Shop zu überzeugen, als der erste Sale einbringt, lohnt sich es sich, da diese immer wieder bestellen. Eine hohe Stammkundenquote ist in den letzten Jahren eine zunehmend wichtige Metrik geworden.

Beispiel

Marcel will für seinen Drohnenshop User gewinnen, die extrem häufig Drohnen oder Bauteile für diese bestellen. Hierfür markiert er User auf verschiedenen einschlägigen Spezialmagazinen und Expertenforen. Als Regel legt er fest, dass diese User mindestens 3-mal im Monat auf solch einer Seite anzutreffen sein sollten, bevor er Sie als Power-User gelten lässt. Erfüllt ein User diese Regel, bewirbt Marcel diesen und versucht über einen längeren Zeitraum, ihn von seinem Shop zu überzeugen. Auch die Gebote im SEA passt Marcel für diesen User an.

Am einfachsten lassen sich solche User identifizieren, wenn Sie hierfür mit einem Analyticstool, wie zum Beispiel Google Analystics arbeiten. Erstellen Sie die Listen mit Google Analytics, können Sie die unterschiedlichsten Regeln festgelegen: z.B. Der User muss mindestens x-mal auf der Seite gewesen sein; muss auf mindestens x Seiten gewesen sein; muss mindestens x Minuten auf der Seite verbracht haben, etc.

Power User lassen sich nochmal in der eigenen Gruppe clustern und Abstufungen treffen.

 

 

3. TARGETING VON USERN, WELCHE BEREITS KUNDEN WAREN

User zu targeten, welche bereits Kunden waren und nun wieder ein Produkt suchen, das Sie anbieten, weist in unseren bisherigen Cases die höchsten Conversionrates auf. Vom Grundgedanke wird die Targetingstrategie „User kurz vor dem Kaufabschluss“ noch durch eine zusätzliche Ebene ergänzt und die User noch ein wenig veredelt.

Hierfür werden die User, welche Sie als kurz vor dem Abschluss identifiziert haben, mit Ihrer Liste an Bestandskunden kombiniert. Hierbei kommen nun User raus, die Ihren Shop/Produkt bereits kennen und nun wieder etwas brauchen, das Sie anbieten.

Systeme wie Facebook und Google AdWords bieten hier an die Mailadressen Ihrer Bestandskunden hochzuladen. Die Unternehmen schauen nun welche Mailadressen Sie welchem Endgerät zuordnen können. In den meisten Fällen liegt der Anteil der zuordenbaren Mailadressen bei 50-60%.

Bevor Sie die Mailadressen hochladen können, müssen Sie diese hashen. Dies sorgt dafür, dass die Mailadressen unkenntlich gemacht werden. Die Adressen können so zwar nicht mehr gelesen werden, um die Privatsphäre der User zu schützen. Aber keine Sorge: identische Mailadressen sehen aber auch gehasht identisch aus. So können die Adressen zugeordnet werden. Gehashte Adressen sind dabei immer 100% unique.

Zum Hashen der Adressen nutzen die meisten Systeme den SHA256-Hash-Algorithmus. Wie Sie die Mailadressen für den Upload vorbereiten, erfahren Sie weiter unten. Hier finden Sie ein R-Skript für das Hashen mit dem SHA256 mehrer Mailadressen.

Hochladen der Mailadressen im AdWords-Konto

  1. Melden Sie sich in Ihrem AdWords-Konto an und navigieren Sie in der linken Spalte auf „Gemeinsam genutzte Bibliotheken“.
  2. Wählen Sie hier nun „Zielgruppen“ aus.
  3. Klicken Sie auf den Button „Remarketingliste erstellen“ es erscheint ein Drop-Down-Menü aus dem Sie den Unterpunkt „E-Mail-Adressen von Kunden“ auswählen müssen.
  1. Legen Sie einen Namen für die Liste an z.B. „Shopkunden“.
  2. Wählen Sie die bereits vorbereitet CSV-Datei zum Upload aus.
  3. Bestätigen Sie die Nutzungsrichtlinien von Google.
  4. Sie können den Listen ein „Ablaufdatum“ geben. In manchen Branchen oder zu Aktionszeiträumen kann das sinnvoll sein.
  1. Klicken Sie auf „Liste hochladen und speichern“ Der Upload kann bis zu drei Stunden dauern. Anschließend können Sie mit der Liste arbeiten.

 

 

4. TARGETING VON BRAND UND KONKURRENZ

 

Targeting von Usern, welche sich für das eigene Unternehmen interessieren

Im Web gibt es viel Content über Marcels Drohnenshop. Zum einen hat er diese aus PR Gründen platziert, zum anderen handelt es sich um von Usern generierten Content, die Marcels Shop loben. User, die diesen Content konsumieren sind für Marcel extrem interessant, da Sie bereits von dem Shop gehört haben.

Marcel sucht aus dem Web die URLs des Contents heraus welche von seinem Shop handeln, markiert die User die sich dort aufhalten mit atript und spielt diesen spezifische Werbung aus.

Marcel verkauft in seinem Shop nicht nur Drohnen von anderen Marken, sondern hat auch selbst eine konstruiert. Diese verkauft er unter seiner eigenen Marke. Auch hier gibt es eine Vielzahl an von Content, wie z.B. Produkttests zu seiner Drohne. Auch diese User markiert Marcel, um sie gezielt ansprechen zu können.

 

Tipps beim Targeten von Usern mit Interesse am eignen Unternehmen:

  1. Unterscheiden Sie beim Einkauf und anlegen der Listen die Content-Typen

Beim Anlegen der Listen sollte unbedingt auf die unterschiedlichen Content-Typen geachtet werden, von denen die User markiert werden. User welche über Sie auf einem Forum gelesen haben, verhalten sich anders als User die z.B. einen redaktionellen Artikel gelesen haben. Meist sind die User auch aus unterschiedlichen Gründen auf den Content gestoßen. Während User auf Shopbewertungsplattformen wahrscheinlich unmittelbar vor dem Kaufabschluss stehen und sich noch einmal absichern wollen, ist es gut möglich, dass Leser eines redaktionell verfassten Artikels aus reinem Interesse über Sie lesen wollen und nicht direkt eine Kaufabsicht haben. Diese Segmente sollten auch unterschiedlich angesprochen werden.

 

  1. Unterscheiden Sie die Tonalität des Contents

Sie sollten Ihre Listen so gestalten, dass klar ist, ob die User etwas Positives oder Negatives über Sie konsumiert haben. User, die gegenüber Ihnen positiv gestimmt sind, lassen sich sehr leicht zum Klicken auf eine Anzeige und von einem Kauf überzeugen. Hier können Sie auch anders kommunizieren.

Auf der anderen Seite stehen User welche etwas Schlechtes von Ihnen gehört haben: Hier müssen Sie versuchen zu überzeugen indem Sie vielleicht auf Ihre Stärken oder starke Partner hinweisen. Teilweise haben es atript-Kunden aber nicht mehr geschafft diese User von sich zu überzeugen. Dann bietet es sich an die User von den Kommunikationsbemühungen auszuschließen und die Ressourcen lieber woanders einzusetzen.

 

Best Practice FLSK

FLSK ist ein Hersteller von Premium Trinkflaschen. Im Netz gibt es eine Vielzahl an Testberichten über die Flaschen der Firma. Die Zielgruppe, an die sich dieser Content richtet, lässt sich in zwei Bereiche teilen: Zum einen ist FLSK auf Magazinen für Frauen, insbesondere für junge Mütter, unterwegs und zum anderen richtet sich FLSK an Sportbegeisterte.

 

 

Targeting von Usern, welche sich für Konkurrenten interessieren

Neben Usern die sich für das eigene Unternehmen interessieren, ist es für viele Marketers extrem lohnenswert, die User zu markieren, welche sich für Produkte oder Dienstleistungen der Konkurrenz interessieren.

Auch Marcel hat die Absicht diese User zu markieren. So sucht er solchen Content, der sich mit Shops befasst, die ebenfalls auf seine Zielgruppe abzielen und markiert diese. Zum einen hat er die Absicht, diese mit Ads anzusprechen, um die User doch noch von seinem Shop zu überzeugen. Zum anderen will er die fremden Kunden aber einfach auch nur besser kennenlernen. Facebook und Google bieten Ihm interessante Einblicke in die Demografie und Interessen der Kunden seiner Konkurrenz. So kann Marcel herausfinden, ob es geografische Gebiete gibt, in denen die Konkurrenz besonders stark ist, etwa weil seine Konkurrenz dort vielleicht auch Offline Marketingaktionen durchführen, oder ob die Shops generell eine andere Altersgruppe ansprechen.

Mit den hieraus gewonnen Erkenntnissen optimiert Marcel seine Kampagnen und Kommunikation, um sich noch klarer von der Konkurrenz abzusetzen.

Tipps beim Targeten von Usern mit Interesse an Mitbewerbern

 

  1. Unterscheiden Sie beim Einkauf und Anlegen der Listen die Content-Typen

Beim Anlegen der Listen sollte unbedingt auf die unterschiedlichen Content-Typen geachtet werden, auf denen die User markiert werden. User, welche sich über die Konkurrenz in einem Forum informieren, haben oftmals ganz andere Absichten als solche, die Sie auf einer Bewertungsplattform markieren. Der User auf der Bewertungsplattform steht wahrscheinlich unmittelbar vor einem Kaufabschluss. Hier haben Sie nur noch wenig Zeit den User von Ihrem Produkt zu überzeugen. Kurzes und intensives Bewerben bietet sich hier an. User, welche sich auf einem redaktionellen Artikel über Produkte von Mitbewerbern informiert haben, tun dies vielleicht nur aus Interesse. Hier kann es sinnvoll sein immer mal wieder mit dem User in Kontakt zu treten, um ihn so etwas langsamer vom eigenen Produkt zu überzeugen.

 

  1. Unterscheiden Sie die Tonalität des Contents

Sie sollten Ihre Listen so gestalten, dass klar ist ob die User etwas Positives oder Negatives über ihre Konkurrenz konsumiert haben. User, welche etwas Positives über Ihre Konkurrenz lesen, lassen sich nur noch schwer von Ihrem Produkt überzeugen. Informiert sich ein User z.B. noch kurz vor dem Kauf auf einer Bewertungsplattform welche Erfahrungen andere User mit einem bestimmten Shop gemacht haben und dies fällt positiv aus, wird er sich wohl kaum noch vom Kauf abbringen lassen.

Anders verhält es sich aber wenn die Bewertungen negativ ausfallen. Hier wäre nun Ihre Chance den User von ihren Vorteilen zu überzeugen.